Donnerstag, 18. Februar 2010

Traumgedanken

Heute Nacht hatte ich einen Traum, der sich in meinem Zimmer von Ecke zu Ecke spann. Es war ein leiser Traum, nur Flüstern und Wispern. Und doch war er größer als alle Träume, die je zuvor über meinem Bett getanzt hatten.
 
Die meisten Träume verfliegen mit dem ersten Tageslicht. Nicht dieser. Er sitzt an Wänden und Möbeln, an Fensterscheiben und Lampen. Er drängt sich nicht auf, er wartet und lächelt, weil er weiß, dass er es ist, durch den die Tage magisch und die Nächte real werden.
 
Viel zu oft verbringt man seine Zeit damit, etwas zu suchen, von dem man glaubt, dass es richtig ist, etwas, das vernünftig und rational ist, und bemerkt dabei nicht, dass man das Richtige längst gefunden hat, auch wenn es verrückt und unrealistisch erscheinen mag.
 
Träume sind nicht rational, sie folgen keiner Logik und scheren sich nicht um Konventionen und Regeln, aber sie sind es, die unsere Herzen am Schlagen halten.

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