Sonntag, 21. Oktober 2012

Sonnentage

aus unbestimmtem Ahnen.
Nächte wie Kokosplätzchen.
In den Händen Herzsplitter,
an den Füßen Sandalen.
Über den Dächern wacht die Sonne,
wirft ihr Lachen auf die Ziegeln,
netzt die Straßen mit Gedankenflut.


Unter den Birkenrinden

fließt ein Strom aus Wolken,
pocht ein Wirbel aus reinem Weiß.
Kein Traum könnte wacher sein,
kein Wünschen heller als dein Lachen,
wenn du sagst, dass Morgen existiert.
 
 
 © Simone Keil 2012
 
 

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