Montag, 25. August 2014

Ein ungewöhnliches Ende

Gestern Abend habe ich P beendet. Normalerweise freue ich mich, wenn ich einen Roman abgeschlossen habe, bin aber gedanklich schon beim nächsten Projekt, schnüre mein Bündel und ziehe weiter. Dieses Mal ist es anders. Da ist ein merkwürdiges Gefühl von Verlust geblieben. 

Klar, so wirklich fertig ist der Roman natürlich noch nicht, es gilt noch Unstimmigkeiten auszumerzen, das Eine oder Andere anzupassen, mit dem Bügeleisen die Falten zu glätten usw. Aber es kommt mir doch vor, als hätte ich etwas verloren. 

Außerdem bin ich dieses Mal mehr als unsicher, was das ganze Projekt betrifft. Das Thema ist schwierig, wird zwiespältige Reaktionen hervorrufen und ist – selbstverfreilich – total unverkäuflich. Aber die größte Unsicherheit ist: Taugt der Roman etwas oder ist das der größte Misthaufen, den ich je in dieTasten geschippt habe? 

Tja. Wer weiß, ich weiß es nicht. Ich werde mich mal mit möglichst geistlosen Filmen berieseln und etwas Abstand gewinnen. Und dann schaun mer mal, was die nächsten Tage mit sich bringen und wo es hingeht.

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