Samstag, 25. Oktober 2014

Gelesen: Von Antonia Michaelis bis Zombies

Über Bücher habe ich ja schon länger nichts mehr gepostet, aber ich habe natürlich trotzdem welche gelesen. Ein paar der letzten davon stelle ich heute mal kurz vor:

Sehr hübscher Roman. Obwohl eigentlich gar nicht mein Genre, habe ich das Buch doch sehr gerne gelesen. Manchmal ist einfach Taschentuchzeit. Über die Realitätstauglichkeit der Geschichte mag man streiten können, aber hey, das ist ein Roman. ;)

S. Johnathan Davis: 900 Meilen
Das literarische Pendant eines B-Movies. Allerdings gucke ich B-Movies mal ganz gerne, so dass ich auch bei dem Buch Spaß hatte. Wer Zombies mag, kommt auf seine Kosten, darf aber keinen Tiefgang oder dreidimensionale Figuren erwarten. Auch Neues wird man nicht finden, die Geschichte baut auf Altbekanntem auf und fügt nichts Eigenes hinzu. Zum zwischendurch mal weglesen aber gut geeignet.

Richard Matheson: Ich bin Legende
Das war wirklich ein grandioses Leseerlebnis. So stelle ich mir richtig gute Unterhaltung vor. Glaubhafte Figuren, eine Geschichte, aus der man sich auch für die Realität einiges mitnehmen kann. Gerade das, finde ich (vielleicht erwische ich aber auch nur oft die falschen Bücher), fehlt in der heutigen Unhaltungsliteratur. Auch Unterhaltung darf gerne ein bisschen mehr mitbringen, als die eigentliche Geschichte.
Erstaunlich, dass die Filmemacher es geschafft haben, aus dieser guten Vorlage tatsächlich jeden Tiefgang herauszustreichen.

Antonia Michaelis: Die Worte der weißen Königin
Ein wundervolles Jugendbuch abseits der Friede-Freude-Pastellfarbenen-Eierkuchen-Romane. Davon würde ich mir gerade im Jugendbuchbereich mehr wünschen. Das Leben besteht eben nicht nur aus Pink und Glitzer, es hat auch Schattenseiten und davon nicht wenige. Schön, dass es auch Literatur gibt, die diese so feinfühlig beleuchtet und den Jugendlichen – natürlich auch den Erwachsenen – aufzeigt, dass es Wege aus dem Dunkel gibt, wenn man seinen Gefühlen – auch den negativen, vielleicht sogar gerade denen – vertraut.

René Grandjean: Make new Memory oder wie ich von vorn begann
Die Story ist witzig, schräg, eine Hommage an die Jugend und die Musik der 80er. Aber René Grandjean beherrscht auch die leisen, gefühlvollen Töne. Insgesamt ein rundes Lesevergnügen. Ein Tripp, den alle Kinder der 80er machen sollten. Ihr werdet es nicht bereuen. Ich habe nichts bereut.

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