Montag, 3. November 2014

6.000 Wörter

Mein aktuelles Projekt steht bei 6.000 Wörtern. Das Schreiben ist immer wieder eine aufregende Erfahrung, weil es bei jedem Projekt anders ist, je nachdem, wie die Figuren denken, fühlen und handeln. Und ich habe bei jedem Projekt das Gefühl, eine weitere Entwicklungsstufe als Autorin erreicht zu haben. Das Schreiben ist ein endloser Lernprozess, das ist einer der großartigen Aspekte dabei. Man kommt mit jedem Projekt an, aber gleichzeitig ist es auch wieder Ausgangspunkt für eine weitere Reise.


Dieses Projekt ist aber etwas ganz besonderes für mich, weil sich meine Herangehensweise ein wenig verändert hat. Ich lasse meinen Figuren immer viel Platz, versuche sie selbstständig agieren zu lassen, aber diesmal habe ich die Zügel ein ganz klein wenig angezogen. Ich bin gespannt, wohin uns das führt. Und ich hoffe natürlich, euch wird das Ergebnis gefallen, denn ohne LeserInnen ist ein Roman nur eine Ansammlung lebloser Wörter. Wie auch mein Protagonist (zu ihm erzähle ich demnächst mehr) schon feststellte:

Wozu taugen Wörter, wenn sie niemand liest? Sätze werden doch erst lebendig, wenn ihnen ein Leser Leben einhaucht, fühlt, was die Figuren fühlen, mit ihnen liebt und lacht, leidet und vielleicht sogar stirbt. Wenn ihre Welten verschmelzen und dadurch etwas vollkommen Neues entsteht.

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