Mittwoch, 12. November 2014

Der Ozean am Ende der Straße

Neil Gaiman ist mit diesem Buch etwas gelungen, das nicht viele AutorInnen schaffen: Eine auf den ersten Blick kleine Geschichte zu schreiben, unter der eine sehr viel größere liegt, wenn man sich ihr öffnet. Genauso, wie in einem Teich ein ganzer Ozean verborgen sein kann.

Zum Inhalt kann und will ich nicht viel sagen, denn ich glaube, dass jeder in diesem Buch etwas anderes findet, denn jede LeserIn steuert etwas anderes, eigenes bei. Aber zu finden gibt es definitiv viel. Viele Wahrheiten übers Erwachsenwerden, übers Nichterwachsenwerden, über Freundschaft und Vertrauen, über die Kraft der Fantasie, über Monster und was sie mit und aus uns machen können, über Selbstfindung und Verluste, über … ach, lest es einfach und lasst euch überraschen, was ihr darin finden werdet. Es lohnt sich!

Man ist nie zu erwachsen, um sich daran zu erinnern, dass in eine leere Keksdose ein ganzes Universum passt. Man muss es nur wollen. Und wenn man es schafft, die Fantasie aus seiner Kindheit ins Erwachsenenalter zu retten, kann man alles schaffen. Isso. ;)

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